IT-Modernisierung im laufenden Betrieb: neues Netzwerk, zentrale Datenablage, drei neue Arbeitsplätze, Microsoft 365 und der komplette Umzug des ERP-Systems, ohne einen Tag Stillstand.
M. Zimmermeyer Metallverarbeitung fertigt in Ennigerloh im Münsterland. Die gesamte Verwaltung hing an einem einzelnen Büro-PC: Auf ihm lief das ERP-System Jericho, mit dem der Betrieb Aufträge, Kunden und Rechnungen verwaltet, und alle anderen Rechner griffen über das Netz darauf zu. E-Mails wurden per POP3 auf einzelne Rechner geholt, Dokumente lagen verteilt auf lokalen Festplatten, eine Sicherung außerhalb des Betriebs gab es nicht.
Dynamity hat die komplette IT in einem Projekt neu aufgebaut: segmentiertes Netzwerk, zentrale Datenablage auf einem gespiegelten NAS, drei neue Arbeitsplätze, Microsoft 365 statt POP3 und eine dreistufige Sicherungskette. Das ERP-System wurde in Abstimmung mit dem Hersteller mit allen Daten auf die neue Plattform umgezogen. Die alte Umgebung blieb bis zum Stichtag führend, der Wechsel selbst beschränkte sich auf das Abklemmen der alten Rechner.
Das Projekt zeigt, wie Dynamity Modernisierung im laufenden Betrieb angeht: Die neue Umgebung wird parallel aufgebaut und getestet, bevor irgendetwas umgeschaltet wird. Seit der Abnahme im September 2026 läuft die IT im Managed Service mit Monitoring, Patch-Management und festem Ansprechpartner.
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Tage Stillstand beim ERP-Umzug
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Arbeitsplätze auf der neuen ERP-Version
Das ERP-System, in dem der Betrieb Aufträge, Kunden und Rechnungen führt, lief auf einem Büro-PC mit alter Version. Dynamity hat Jericho in Abstimmung mit dem Hersteller mit allen Daten auf das gespiegelte NAS umgezogen und die neue Version auf den neuen Arbeitsplätzen eingerichtet. Parallelbetrieb bis zum Stichtag, kein Ausfalltag.
Jericho ist das zentrale System des Betriebs: Aufträge, Kunden, Rechnungen. Es lief auf einem normalen Büro-PC, der zugleich als Server für die beiden anderen Arbeitsplätze diente. Ein Defekt an diesem Gerät hätte die Auftragsabwicklung auf unbestimmte Zeit lahmgelegt. Dazu kamen Herstellervorgaben, die den Spielraum eng setzten: Jericho läuft ausschließlich im lokalen Netz, der Zugriff über WLAN ist ausgeschlossen, und ein Versionswechsel darf nur durch den Hersteller selbst erfolgen.
Die neue Umgebung wurde komplett parallel zur alten aufgebaut. Das NAS bekam einen eigenen, gespiegelten SSD-Bereich für das ERP, die Laufwerke auf den neuen Arbeitsplätzen folgen dem Schema des Herstellers. Die Daten wurden vom alten Büro-PC auf das NAS übertragen, die neue Jericho-Version in Abstimmung mit dem Hersteller auf den drei neuen PCs installiert und getestet, während das alte System weiterhin führend blieb. Am Stichtag beschränkte sich der Wechsel auf das Abklemmen der alten Rechner.
Das ERP-System läuft auf gespiegeltem Speicher mit stündlichen Snapshots statt auf einem einzelnen PC, und jeder Arbeitsplatz ist bei einem Defekt innerhalb eines Tages ersetzbar. Der Umzug hat den Betrieb keinen Tag gekostet: Alte und neue Umgebung liefen parallel, bis alles getestet war.
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Netzwerkzonen statt einem flachen Netz
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unveränderliche Snapshots gegen Ransomware
Ubiquiti UniFi mit zonenbasierter Firewall, Synology-NAS mit gespiegelten Datenträgern und unveränderlichen Snapshots, drei neue Lenovo-Arbeitsplätze mit zentraler Verwaltung, Microsoft 365 statt POP3 und eine dreistufige Sicherungskette bis ins deutsche Rechenzentrum. Seit der Abnahme im Managed Service.
Büro-Rechner, Maschinen, Telefonie und Gäste teilten sich ein flaches Netz ohne Trennung. Ein Büro-PC diente als Server, Dokumente lagen auf lokalen Festplatten, eine Sicherung außerhalb des Betriebs existierte nicht. Drei Arbeitsplätze waren am Ende ihrer Nutzungsdauer, ohne zentrale Updates oder Fernwartung. Die Postfächer wurden per POP3 lokal abgeholt, das zentrale Info-Postfach lag parallel auf zwei Rechnern.
Das Netzwerk wurde mit Ubiquiti UniFi neu aufgebaut: Gateway mit zonenbasierter Firewall, PoE-Switch, zwei Access Points für Büro und Halle. Sechs getrennte Zonen für Büro, Server, Telefonie, Maschinen, Mitarbeiter-WLAN und Gäste. Zwischen den Zonen lässt die Firewall nur den Verkehr durch, der tatsächlich gebraucht wird. Starlink ist die Hauptleitung, der DSL-Anschluss bleibt als Reserve und für die Telefonie.
Die zentrale Datenablage liegt auf einem Synology-NAS mit zwei gespiegelten Speicherbereichen: SSD für das ERP-System, HDD für die Dateiablage mit fester Ordnerstruktur und Berechtigungen je Mitarbeiter. Snapshots halten den Datenstand sieben Tage lang unveränderlich fest, auch wenn ein Verschlüsselungstrojaner zuschlagen sollte. Die Sicherungskette hat drei Stufen: Arbeitsplatz, NAS und eine nächtliche, vor der Übertragung verschlüsselte Sicherung in ein deutsches Rechenzentrum.
Drei neue Lenovo ThinkCentre wurden einheitlich eingerichtet und zentral verwaltet. Updates, Inventar und Fernwartung laufen über die Managed-Service-Plattform von Dynamity. Drucker und Scanner sind im neuen Netz eingebunden, Scans landen direkt in der zentralen Ablage. Microsoft 365 Business Standard ersetzt die POP3-Postfächer: rund 25.000 E-Mails wurden übernommen, das Info-Postfach ist jetzt ein gemeinsames Postfach für alle Arbeitsplätze. Die Firmendomain und das DNS wurden zu einem Anbieter mit direktem Zugriff umgezogen, Änderungen dauern seitdem Minuten statt Tage.
Der Betrieb hängt nicht mehr an einem einzelnen PC. Maschinen, Gäste und Büro beeinflussen sich nicht mehr gegenseitig. Verkabelung, Netzplan, Konten und Abläufe für Sicherung und Wiederherstellung sind dokumentiert. Seit der Abnahme übernimmt Dynamity Monitoring, Patch-Management, Fernwartung und die Microsoft-365-Lizenzen zu einer festen monatlichen Pauschale.
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